20. September 2009 - Sonntag


Stephan um 13:22
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Die Welt trauert um den King of Pop

1. September 2009 - Dienstag

Wohl jeder von uns war geschockt, als die Nachricht vom Tod Michael Jacksons um die Welt ging. Und, nachdem die Öffentlichkeit dieses unbeschreibliche Talent vor gut 10 Jahren gnadenlos fallen gelassen hatte, haben sich nun anscheinend alle wieder mit ihm versöhnt, und wir erleben eine enorme Rückbesinnung auf sein gesamtes Werk.
Auf Madonnalyse soll nun natürlich ein Bezug zu Madonna folgen – auf Ihre Gemeinsamkeiten und die Unterschiede. Eines steht anerkennend fest: Wenn jemand vom Anderen gelernt hat, dann war es Madonna von Michael Jackson. Er war sicherlich der talentiertere von beiden. Und Madonna war immer eine Person, die talentiert darin war, im richtigen Moment auf die Talente Anderer zurück zu greifen: Gleich zu Beginn ihrer Karriere schnappte sie sich seinen Manager – Freddy De Mann – mit dem sie im Anschluss über 10 Jahre ein Team bildete. Große Parallelität besteht bei der aufwändigen Visualisierung der Musik in Videoclips und Bühnenshows. Wer sich an Michael erinnert, sieht ihn mit größter Wahrscheinlichkeit tanzend vor sich. Und auch hier dürfte Madonna viel von ihm gelernt und geliehen haben. In den achtziger Jahren, als beide zum Inbegriff der ersten und letzten Popstar-Generation des „Megastars“ wurden und einen Status als globale, multimediale und monopolistische Pop-Majestäten zelebrierten, gab es nie gleichzeitig Platz für beide: Michael dominierte von 1982 bis Ende 1984 mit dem unerreichten „Thriller“, danach pausierte er und Madonna dominierte bis Mitte 1987 mit „Like a Virgin“ und „True Blue“. Als wäre es kalkuliert, zog sie sich genau für die Zeit zurück, als „Bad“ die Musikwelt beherrschte, woraufhin sie wieder mit „Like a Prayer“ und „Blond Ambition“ 1989/90 an der Reihe war, bis 1991 die „Dangerous“-Ära anbrach. Ohne Madonnas beachtlichen und langlebigen Erfolg klein zu schreiben, sei Fairerweise an dieser Stelle erwähnt, dass Michaels 80er Jahre-Projekte immer noch größer, erfolgreicher und nachhaltiger waren als Madonnas. Doch, je höher man kommt, umso tiefer kann man leider auch fallen.
Auf den Bildern zum gemeinsamen Auftritt der beiden auf der Oscar-Verleihung 1991 zeigte sich der große Unterschied der beiden Charaktere. Michael wirkte zerbrechlich, schüchtern und zurückhaltend. Madonna dagegen - ein Foto zeigt sogar, wie sie bei der Autofahrt der beiden am Steuer sitzt – tonangebend und viel härter. Eines wäre sicherlich nicht denkbar: Ein Megastar mit der „Toughness“ und dem Trendgespür von Madonna und dem Talent und der Tragik von Michael Jackson.

Stephan um 18:27
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Beinahe erstes “Hattric” in deutschen Single-Charts

5. Dezember 2008 - Freitag

Ist es so, wie immer in den letzten Jahren, und die Erstwochen-Platzierung bleibt die höchste, dann hat Madonna ganz knapp ihr erstes Hattric an Top Ten Hits in Deutschland verpasst. “Miles away” steigt neu ein auf 11, verfehlt damit ganz knapp die Top Ten nach den Top Ten Hits “4 Minutes” und “Give it 2 me”. Nach zwei Top Ten Hits ist immer Schluss, dass war auch 1986, 1987, 1989, 2000, 2003 und 2006 so.

Stephan um 23:04
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Adé Mrs Ritchie

1. Dezember 2008 - Montag

Mrs. Ritchie war einmal. Und der Unterschied zwischen dem chaotischen Rosenkrieg, von dem die Medien im Oktober/November berichteten, und der vernünftigen tatsächlichen Lösung zwischen Guy und Madonna, lässt erahnen, dass der Unterschied zwischen dem, was im Allgemeinen über Madonnas Charakter berichtet wird - und vielfach öffentliche Meinung ist - und ihrer tatsächlichen Charakterstärke auch viel größer ist als bisher vermutet.

Stephan um 14:58
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Ende gut - alles Gut

25. November 2008 - Dienstag

Ein Jahr voller Meckereien über Madonna (über Album, Live-Show, Ehe, Altern und vielem mehr) geht allmählich versöhnlich zu Ende. Seit mehreren Wochen scheinen Fans und Öffentlichkeit wieder versöhnt mit ihr. Gerade stürmt “Miles away” den Spitzenplatz der deutschen Airplay-Charts (kein Lied läuft häufiger im Radio - und überall wird das Lied geliebt), seit Madonna in den Staaten tourt, gibt es nur noch Gutes über die show zu berichten, und nun staunt man über den ausbleibenden Scheidungskrieg zwischen Guy und Madonna. Anscheinend gibt es da noch Charakter statt Gier bei beiden.

Stephan um 21:18
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Sticky & Sweet: Weniger ist mehr?

12. Oktober 2008 - Sonntag

Nachdem alle bisherigen Welttourneen und Benefiz-Live-Auftritte in diesem Jahrzehnt für Madonna zu wahren Triumphzügen (und Goldeseln) wurden, gibt es nun bei der Sticky & Sweet-Tour nicht nur Lobeshymnen. Schuld daran ist wohl vor Allem dass man es angesichts des hoch dotierten Vertrags mit dem Konzertveranstalter Live Nations deutlich übertrieben hat, und es dieses Mal wieder riesige Stadionkonzerte sein müssen. Was sind die negativen Folgen:  

1. Schlechter Sound: Dabei sind gerade Veranstaltungsorte wie das Olympiastadion bekannt für die schlechte Akustik, und hätten jeden Perfektionisten abschrecken müssen.
2. Nicht ausverkauft: Madonna musste bei den letzten Tourneen maximal 45.000 Tickets pro Show verkaufen, dieses Mal geht es ab dieser Größenordnung erst los. Gleichzeitig geht sie zum dritten Mal in den letzten 4 Jahren aus Tour, hat allenfalls ein mittelmäßig erfolgreiches Album im Gepäck und – was für ein Marketing-Desaster - die ganze Welt weiß, dass sie laut Live Nations Vertrag noch mindestens dreimal danach kommen wird. Spätestens seit den wiederholten ewigen „finalen Tourneen“ von Cher und Tina Turner sollte man wissen, wie man am Besten Konzerttickets verkauft.
3. Zu geringer Anteil richtiger Fans. Stattdessen Schaulustige, die nur kommen, um „zu sehen und gesehen zu werden“, nicht euphorisch mitgehen, und völlig uninformiert über Madonnas Schaffen nörgeln,
- es ginge zu sehr um visuelle Showeffekte (dabei muss doch jeder in den letzten 25 Jahren mitbekommen haben, dass Madonnas Karriere - neben der perfekten Musikproduktionen – vor Allem auf die Visualisierung mit den Mitteln Fotografie, Mode, Frisuren, Videokunst, Choreografie, Symbolik aufbaut),
- Madonna singe entweder zu wenig live oder live nicht gut genug (dabei ist es das doch seit 20 Jahren bekannt, und nicht einmal eine Opernsängerin mit der
Kondition einer Olympia-Teilnehmerin könnte einen derartigen Bewegungsmarathon ohne Playback bzw. keuchendem Gesang abliefern)
- und die Preise seien zu hoch (natürlich sind die Preise zu hoch für Nicht-Fans, insbesondere bei Massen-Stadion-Konzerten, in denen man das Geschehen allenfalls über Leinwände verfolgen kann) Hoffen wir, dass es nächstes Mal wieder in überschaubarere Hallen mit modernstem Sound geht. Sonst kann Madonna die Position als beste Entertainerin und einnahmenstärkste Live-Künstlerin verlieren.
  

Stephan um 20:08
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Unser Beitrag zum 50.

2. September 2008 - Dienstag

Bei aller Veränderung war Madonnas Botschaft in den letzten 25 Jahren immer dieselbe:
Lass dich nicht von Anderen beschränken – Alles ist möglich!
Und erfreute gerade damit ihre früher so eingeschränkten beiden Kernzielgruppen: Den Frauen und Mädchen zeigte sie: Obwohl ich dem angeblich „schwachen Geschlecht” angehöre, kann ich Macht, Geld, Spaß am Sex, einfach Alles haben, und ganz nebenbei sogar Frauen küssen. Den Schwulen zeigte sie: „Obwohl ich ein Außenseiter bin, versteck ich mich nicht im Keller, sondern veranstalte meine Party auf der Straße.” Damit war Madonna immer Vorbild in Sachen Anti-Opfer-Haltung und begleitete, wie sich die Stellung beider Zielgruppen in der westlichen Welt in den letzten 25 Jahren verbesserte.
Und statt ihr zu danken, sind derzeit sogar die medialen Glückwunsche überseht mit mitleidsvoller Kritik an der alternden Madonna: „Vorbild kann sie nicht sein, denn es wird langsam tragisch, wie sie sich immer noch abmüht, statt in Würde zu altern” heißt es da. Wie bitte?!?! Madonna hat uns weder früher gesagt, wir müssen alle Karriere, Party oder Sex bis zum Exzess machen, noch sagt sie uns derzeit, wir müssen alle mit 50 noch exzessiv den Körper jung halten. Sie demonstriert nur weiter: „Alles ist möglich“. Und nur, weil wir vielleicht schon in den Dreißigern danach sehnen, unseren „fetten Arsch” nicht mehr zu bewegen, brauchen wir Madonna deswegen doch nicht zu bemitleiden, statt zu bewundern. Das Problem mit dem Alter haben die Kritiker selber, nicht Madonna. Sie hat definitiv keine Lust, sich auszuruhen. Freuen wir uns darüber, dass sie uns zeigt: „Obwohl man 50 ist, kann man weiter und weiter machen…” (…muss es aber nicht).

Stephan um 20:40
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50 Jahre Madonna - 25 Jahre Superstar

17. August 2008 - Sonntag

Dass Madonna der größte weibliche Popstar der letzten 25 Jahre ist, bestreitet wohl niemand mehr. Das heißt aber nicht, dass sie in den letzten Jahren nicht Rivalinnen an der Spitze hatte (jedoch hielt es keine von denen besonders lange durch):

1984 Cyndi Lauper

1985 Jennifer Rush

1986 Tina Turner 

1987 Whitney Houston

1988 Kylie Minogue

1989 Lisa Stansfield

1990 Sinead O’Connor

1992 Annie LEnnox

1993 Whitney Houston

1994 Mariah Carey

1995 Janet Jackson

1996 Celine Dion

1997 Spice Girls

1998 Celine Dion

1999 Cher

2000 Britney Spears

2001 Jennifer Lopez

2002 Shakira

2003 Dido

2004 Avril Lavigne

2005 Gwen Stefani

2006 Shakira

2007 Nelly Furtado

2008 Duffy

 

 

Stephan um 19:16
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Mutti

10. August 2008 - Sonntag

Kerstin und Sandra Grether (beide Jahrgang 1975, erste schon immer Madonna-Fan, zweite hat sich vom Madonna-Feind zum -Fan entwickelt) haben zum 50.Geburtstag der Popqueen eine Sammlung zum Thema “Madonna und wir” herausgegeben. Die Beiträge der verschiedenen Autoren sind unterschiedlich interessant. Das Buch ist etwas erfrischend Einfachartiges. Witzig, wie 2raumwohnung-Mitglied Inga Humpe (früher mal mit Nummer-1-Hit “Codo” der Band DÖF) schreibt, dass sie Madonna beobachte wie keine Andere und sie immer “Mutti” nenne. Witzig insofern, dass Inga selber Jahrgang 1956 ist, also 2 Jahre älter als Madonna. Also muss sie sich selber jünger vorkommen… Obwohl Madonna gleiche Generation ist wie Inga Humpe, Nena etc. und noch sehr jung aussieht, wirkt sie aber tatsächlich oft älter als diese. Liegt vielleicht daran, dass sie eine Art “Chefin” im Pop ist… und Chefe wirken auch irgendwie älter als gleichaltrige Mitarbeiter. 

Stephan um 20:13
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Schlechtes…

10. August 2008 - Sonntag

So viel Schlechtes über Madonna wie in den letzten 4 Monaten gab es bestimmt nicht mehr seit den Post-Sex-Zeiten vor 15 Jahren zu lesen und zu hören. Anscheinend kann sie es keinem momentan recht machen… jeder wartet lüsternd auf ihren Niedergang, wirft ihr kaputte Ehen, kaputte Gesundheit, würdeloses Altern usw. usw. vor. Mein Gott, das grenzt ja schon an Vergiftung.

Stephan um 20:04
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